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Der Teich im Winter

Koi sind wechselwarme Tiere, das heißt ihre Lieblingstemperatur liegt im Bereich von 24°C, aber sie können ihren Körper auch auf Wassertemperaturen von nur 4°C anpassen. 4°C sind auch die Mindestanforderung an die Temperatur, sinkt die Wassertemperatur unter diesen Wert, muss mit Problemen oder sogar Ausfällen gerechnet werden. Da ich in Österreich lebe, und wir in unserer Gegend auch sehr strenge Winter haben, mit mehreren Wochen unter -25°C ist eine Teichabdeckung nahezu PFLICHT!!! Nur durch die Isolation der Oberfläche kann ein zu starkes Auskühlen des Wassers verhindert werden - geht doch der größte Teil des Wärmeinhalts von Wasser über die Oberfläche verloren. Natürlich hat auch eine Eisschicht eine isolierende Funktion, und es gibt auch einige Koiliebhaber bei denen der Teich ohne zusätzliche Isolierung im Winter auskommt, aber die meisten sind dazu übergegangen, die Teichoberfläche mit Styrodurplatten, PE-Bällen oder Holzkonstruktionen mit Doppelstegplatten abzudecken. Was mich an den meisten herkömmlichen Abdeckungen immer gestört hat, ist die Tatsache dass man seine Koi oftmals Monate nicht sieht. Wie gesagt, unsere Winter sind kalt und lang und nicht selten bleibt der Teich von Anfang November bis März/April abgedeckt. Daher habe ich mir eine Rollladenabdeckung aus dem Schwimmbadbereich besorgt, so kann ich schnell einen Großteil des Teiches öffnen und auch wieder verschließen. Je nach Aussentemperatur kann ich damit entscheiden, ob ich schnell mal aufmache oder den Teich geschlossen halte.

 

 

Die Flächen neben dem Rolladen werden mit Styrodurplatten und schwimmenden Rahmen mit Doppelstegplatten ausgelegt. Dadurch erhalten die Fische auch im Winter Tageslicht und können ihren Rhythmus dem Tagesverlauf anpassen. Auf den Bildern oben fehlt noch das Geländer der Brücke - dieses wurde aber zwischenzeitlich schon montiert, wie man auf dem nächsten Bild sehen kann! Und so sieht das Ganze im Winter aus!

 

 

 

 

 

 

 

© by Roland Oberbauer